Viele Urlauber sehen nur die sonnige Seite Mallorcas. Wenigen Touristen ist bekannt, dass es auf der Insel herrenlose Tiere gibt.
Schuld ist häufig eine spanische Sitte, dass die Gäste den Kindern einer Familie, die sie besuchen, Hundewelpen schenken. Diese Tiere sind häufig nicht erwünscht und werden somit schnell lästig. Sobald die Hunde größer werden, setzen einige Besitzer die Tiere einfach aus.
Nicht selten werden auch kranke oder alte Hunde ausgesetzt, um die Tierarztkosten zu sparen. Die Wirtschaftskrise, die Spanien mit einer Arbeitslosenrate von 20 % getroffen hat, hat dieses Problem noch erheblich verschärft.
Eingefangen werden die streunenden Tiere meist in einem verwahrlosten Zustand von der örtlichen Policia Local. Die Polizei liefert die Hunde sowie auch Katzen in Tierauffanglagern oder Tierheimen ab, auf Mallorca sind es die sogenannten “Perreras” (abgeleitet von perro, was auf Spanisch ‘Hund’ bedeutet).


Wir sitzen in einem kleinen Boot an der Westküste Australiens und stechen See. Gespannt hören wir unserem erfahren Skipper zu, der die Gegend wie seine Westentasche kennt.
Jason lebte die ersten beiden Jahre glücklich und gesund – wie die meisten Kinder – in seiner Familie.